Der Fernsehspot feiert Jubiläum: Das Symbol für moderne Kommunikation und Markenpräsenz – zumindest im letzten Jahrhundert. Heute steht die Werbeform  in einer Reihe mit Online-Bannern, Influencer-Stream, Contentportal oder Public Video. Genau wie in der Werbung gilt auch für die PR: Die Ansprache der Zielgruppe erfolgt da, wo Menschen sich aufhalten. Konzepte, Themen und Botschaften müssen zum Kanal passen, individuell und lokal abgestimmt sein und doch eine Geschichte erzählen. Die Quadratur des Kreises? Nein! Eine Frage der Technik und des kommunikativen Aufwands. Heute gilt es Artikel, Beiträge, Videos oder Bilder anzupassen. Ein Text für alles ist machbar, aber wenig zielführend. Und wenn die Technik weiter ausgereift ist, auch sicher bald nicht mehr zeitgemäß. Die schöne neue Arbeitswelt wie sie Microsoft in ihrem Video zeigt, gibt einen guten Eindruck. https://www.youtube.com/watch?v=w-tFdreZB94 Kurze Nachrichten, verständlich und grafisch aufbereitete Zusammenhänge, automatisierte Arbeitsschritte, das wird kommen. Schon jetzt übernehmen Schreibalgorithmen die Berichterstattungen in den Medien. Fortschritt oder Frankenstein? Wir stehen an einem Scheideweg. Wir können die Entwicklung nicht aufhalten, aber gestalten. Für die Unternehmens- und Markenkommunikation heißt das: Ein sinnvoller Einsatz programmatischer Lösungen und ein voller Einsatz von Kreation und Content. Relevante Inhalte zum richtigen Zeitpunkt über den passenden Kanal. Fast wie damals: Waschmittelwerbung zur besten Sendezeit für die ganze Familie.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/60-jahre-fernsehwerbung-prozesse-waschmittel-und-social-media/14762386.html

Bild: Daniela Baack/pixelio.de

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